Schimmel

Schimmel entfernen allein reicht nicht – die Feuchteursache muss ebenfalls beseitigt werden.

Kleine, oberflächliche Schimmelschäden können unter bestimmten Voraussetzungen selbst behandelt werden. Bei größerem oder wiederkehrendem Befall empfiehlt sich eine fachkundige Schimmelsanierung.

  • Ursache der Feuchtigkeit klingt selten von allein ab – sie muss gefunden werden
  • Bei kleinen Flächen: Schutzmaßnahmen beachten und Ursache klären
  • Bei größerem Befall einen Fachbetrieb hinzuziehen

Schimmel richtig einordnen

Schimmel zeigt sich oft zuerst als dunkle Punkte in Raumecken, hinter Möbeln oder an Fensterlaibungen. Ein muffiger Geruch kann auch dann auftreten, wenn noch nichts zu sehen ist. Entscheidend ist nicht nur die sichtbare Fläche, sondern die Ursache: Meist steckt dauerhaft zu hohe Feuchtigkeit dahinter, etwa durch falsches Lüften, Wärmebrücken oder einen verdeckten Wasserschaden.

Was Sie selbst tun können

  • Betroffene Stelle fotografieren und die Größe grob notieren.
  • Mehrmals täglich stoßlüften und Möbel einige Zentimeter von Außenwänden abrücken.
  • Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer kontrollieren, besonders in Bad und Schlafzimmer.
  • Schimmel nicht trocken abbürsten oder einfach überstreichen, damit sich keine Sporen verteilen.

Wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist

Bei größeren Flächen, wiederkehrendem Befall, Schimmel in Dämmung oder Mauerwerk und wenn Kinder, ältere oder vorerkrankte Menschen im Haushalt leben, sollte ein Fachbetrieb die Ursache messen und die Sanierung übernehmen. In Mietwohnungen gilt außerdem: Vermieter frühzeitig schriftlich informieren.

Geprüfte Fachbetriebe für Schimmelsanierung

Für die Ursachenanalyse und Sanierung von Schimmel haben wir folgenden Fachbetrieb redaktionell geprüft:

Die Aufnahme erfolgt nach redaktioneller Prüfung und nicht gegen Bezahlung. Mehr dazu auf unserer Seite Werbung und Kooperationen.

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