Keller entrümpeln: Schritt für Schritt zu mehr Platz

Im Keller sammelt sich über Jahre an, was oben keinen Platz mehr hat. Mit einem klaren Plan wird aus der Rumpelkammer wieder ein nutzbarer Raum, ob in Eigenregie oder mit Unterstützung.

Vorbereitung

  • Einen Termin mit ausreichend Zeit einplanen und bei Mehrfamilienhäusern die Nachbarn über Lärm und Transporte informieren.
  • Handschuhe, feste Schuhe, Müllsäcke, Kartons und gute Beleuchtung bereitlegen.
  • Bei feuchten Kellern auf Schimmel an Kartons, Textilien und Möbeln achten und eine Maske tragen.
  • Klären, ob der Keller besenrein übergeben werden muss, etwa bei Auszug oder Verkauf.

Sortieren nach dem Vier-Kisten-Prinzip

  1. Behalten: Dinge, die Sie im letzten Jahr genutzt haben oder die einen klaren Zweck haben.
  2. Verkaufen oder verschenken: gut erhaltene Möbel, Werkzeug, Sportgeräte und Bücher.
  3. Spenden: Kleidung, Hausrat und Spielzeug für Sozialkaufhäuser oder gemeinnützige Einrichtungen.
  4. Entsorgen: Defektes, Verschimmeltes und nicht mehr Verwertbares.

Richtig entsorgen

  • Sperrmüll: Möbel und große Gegenstände über die kommunale Sperrmüllabholung oder den Wertstoffhof.
  • Elektroaltgeräte: gehören nicht in den Restmüll, sondern zum Wertstoffhof oder Händler mit Rücknahmepflicht.
  • Farben, Lacke, Chemikalien und Altöl: sind Sondermüll und werden über Schadstoffmobile oder Annahmestellen entsorgt.
  • Batterien und Energiesparlampen: in Sammelboxen im Handel abgeben.
  • Bauschutt und Holz: je nach Menge über den Wertstoffhof oder einen Container.

Wann sich ein Entrümpelungsbetrieb lohnt

Bei großen Mengen, schweren Gegenständen, engen Treppen oder wenn die Zeit drängt, ist ein Fachbetrieb oft die effizientere Lösung. Er übernimmt Demontage, Abtransport und fachgerechte Entsorgung und rechnet verwertbare Gegenstände auf Wunsch an. Achten Sie auf eine Besichtigung vor Ort und ein schriftliches Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang.

Den Keller danach ordentlich halten

  • Regale statt Stapel auf dem Boden, damit Luft zirkulieren kann.
  • Gegenstände in verschlossenen Kunststoffboxen statt Kartons lagern, besonders in feuchten Kellern.
  • Boxen beschriften und einmal im Jahr aussortieren.

Geprüfte Fachbetriebe für Kellerentrümpelung

Wenn Sie das Problem nicht selbst lösen können oder sicher gehen möchten, helfen diese redaktionell geprüften Fachbetriebe weiter:

Die Aufnahme erfolgt nach redaktioneller Prüfung und nicht gegen Bezahlung. Mehr dazu auf unserer Seite Werbung und Kooperationen.